Meditation


 

“Wenn Du den Kontakt mit Deiner inneren Stille verlierst, so verlierst Du den Kontakt mit Dir selbst. Wenn Du den Kontakt mit Dir selbst verlierst, verlierst Du Dich selbst in der Welt. ​”

Eckhart Tolle

Meditation ist ein ganz wundervolles Werkzeug, um den Geist zu säubern und zu beruhigen. Einfach hinsetzen, vielleicht ein bisschen auf den Atem konzentrieren, die Seele baumeln lassen und schnipp – Ruhe im Kopf!?! Das wäre wohl zu schön, um wahr zu sein.

Wirkliche innere Stille zu finden bedeutet leider erst einmal ein bisschen “Arbeit” und Geduld. Unser Verstand / unser Ego ist schlau und findet meistens immer noch einen Grund, warum wir genau heute nicht meditieren brauchen, oder was wir genau jetzt während der Meditation auf die Einkaufsliste schreiben müssen. Oder er trägt uns auf unserem Zeitstrahl irgendwo in die Vergangenheit oder Zukunft und noch vieles mehr.

Doch warum überhaupt anfangen mit solchen Techniken zu arbeiten? Ist doch alles so gut, wie es ist! Oder vielleicht doch nicht?

Meiner Meinung nach ist es in einer immer lauter werdenden Gesellschaft fast schon unumgänglich, sich irgendwann damit zu beschäftigen, wie der Geist wirkliche Entspannung finden kann. Manchmal ist es jedoch leider so, dass die innere Lautstärke zu Beginn erst einmal zunimmt je mehr man versucht das Gedanken-Karussell zum Stillstand zu bringen.

Techniken hierzu gibt es wahrscheinlich unendlich viele. Wichtig ist erst einmal geduldig herauszufinden, welche Technik für einen selbst die richtige ist und auch funktioniert. Verglichen mit einer Diät zur Gewichtsreduktion kann man auch nicht nach einer leichten Mahlzeit erwarten, dass die Pfunde purzeln. Ebenso kann man nicht nach einer Meditation erwarten, dass der langfristige Effekt sofort spürbar ist.

Hier eine kleine Auswahl an Entspannungstechniken, die ich selbst gerne in meinen Alltag integriere:

Yoga Nidra, der Schlaf der Yogis

Hierbei wird der Körper in den Schlafzustand versetzt, während man jedoch noch bei vollem Bewusstsein ist. Man „surft“ sozusagen auf der Welle zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, zwischen Wach- und Schlafzustand und hat die Möglichkeit, positive Affirmationen in das Unterbewusstsein zu säen. Bereits nach kurzer Zeit habe ich wundervolle Veränderungen in mir und meinem Leben wahrgenommen und ich durfte eine im Alltag nie da gewesene innere Ruhe kennenlernen.

Mantra Meditationen

Im Kundalini Yoga werden oftmals nach der Entspannungsphase Meditationen zusammen mit einem gechanteten Mantra praktiziert. Einerseits ist der Geist dadurch beschäftigt und er macht das, was er soll…und nicht, was er will. Andererseits bekommt die aktivierte Kundalini Energie so ihre Information, ihre Intention, ihre Ausrichtung. Die Wirkung des Klangstroms eines Mantras zu erleben kann ein wundervolles, lösendes, nachhaltiges Erlebnis sein.

Vipassana-Meditation

Diese Meditation durfte ich in einem zehntägigen Klosteraufenthalt kennenlernen. Sie stammt aus dem Theravada Buddhismus, findet in vollkommener Stille statt und ist ausgerichtet auf ein gleichmütiges Beobachten des eigenen Körpers und seinen Empfindungen. Wenn die geschichtliche Überlieferung stimmt, soll Siddharta Gautama durch diese Technik zum ersten Buddha erwacht sein. Viele wertvolle Impulse aus dieser sehr ursprünglichen Lehre versuche ich immer in meine Trainings einfließen zu lassen. Die Meditation an sich wird nicht von mir unterrichtet, da die volle Wirksamkeit der Technik sich tatsächlich erst nach circa zehn Tagen offenbart. Wenn Dich diese Meditation jedoch ruft und Du wirkliche Stille einmal selbst erleben möchtest, schau gerne auf der Website von Dhamma Dvara vorbei.

Diese Angebote beinhalten Meditations-Übungen. Bitte wählen Sie aus:

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