Kundalini Yoga


 

“Kundalini Yoga ist das Auswickeln Deines Selbst. So einfach ist das. Du entdeckst Dein Potenzial und Deine Vitalität und verbindest Dich mit Deinen Werten. Draußen ist nichts – alles ist in Dir. In Dir befindet sich der Aufbewahrungsort Deiner Gesamtheit.”

Yogi Bhajan

Kundalini Yoga wird auch als das Yoga des Bewusstseins bezeichnet. Es führt Dich raus aus dem Kopf, hinein in den Körper und somit hinein ins Spüren. Die Kundalini Energie bringt symbolisch gesprochen mehr “Licht” in Deinen Körper, und leuchtet die Stellen in Dir aus, die bislang vielleicht im Verborgenen geschlummert haben. Dadurch gewinnst Du mehr Selbstbewusstsein (Selbstbewusstsein = sich seiner selbst bewusst sein).

Verglichen mit der Festplatte eines Computers, so ist unser auch Körper eine Festplatte, auf der jegliche Erinnerung, Ängste, Traumata, u.v.m. gespeichert werden. Wenn wir diese “Speicherpunkte” vergessen, verdrängen oder sie womöglich stillschweigend hinnehmen, können sie mit der Zeit toxische Muster und Konditionierungen in uns ausbilden.

Durch Kundalini Yoga kommt man immer ein kleines Stückchen näher zu seiner wahren Natur. Das oft rezitierte Mantra “Sat Nam” steht für “wahre Identität, wahrer Wesenskern”. Es steht symbolisch also für unsere reine Seele, frei von Konditionierungen, der reine Zustand des Seins.

Im Gegensatz hierzu steht das Ego / der Verstand, der uns am liebsten in unserer Komfortzone festhalten möchte. Oftmals durch das einstreuen von ängstlichen Gedanken, warum wir dies und das nicht tun können…oder warum wir für irgendwas nicht gut genug sind.

Darum sind meine Kundalini Yoga Stunden auch immer eine Einladung, die Grenze der Komfortzone bewusst wahrzunehmen und vielleicht auch mal einen kleinen Schritt darüber hinaus zu wagen.

Warum habe ich mit Kundalini Yoga angefangen?

Für mich persönlich war es an einem bestimmten Punkt meines Lebens der tiefsitzende Wunsch nach Veränderung, nach Transformation, nach innerer Reinigung, nach Stärkung meines Körpers, nach Aufräumen, nach Loslassen alter Verhaltens- und Gewohnheitsmuster.

Bereits meine erste Erfahrung fühlte sich an, als ob Kundalini Yoga bis tief an die Wurzel geht und nicht nur an der Oberfläche wirkt. Immer mehr “Unrat” wird Schicht für Schicht gelöst, aufgeräumt…und dadurch wird es innerlich klarer, bewusster, glücklicher, zufriedener. Wie eine Zwiebel, bei der man immer mehr zum innersten Kern vordringt.

Was ist die Kundalini-Energie?

Das Wort Kundalini beschreibt die uns allen innewohnende Urkraft. Es wird angenommen, dass die Kundalini-Energie wie eine zusammengerollte Schlange am unteren Ende der Wirbelsäule schläft, bis sie -idealerweise sanft- erweckt wird. Dann steigt sie langsam in der Sushumna -dem Hauptenergiekanal der Wirbelsäule- empor, aktiviert dabei die Chakren bzw. Energiezentren und entfaltet dadurch unser volles Potenzial.

Die Aktivierung der Kundalini kann entweder langfristig betrachtet sehr konstant und sanft beispielsweise durch Kundalini Yoga eingeleitet werden. Es gibt jedoch auch Techniken, die eher eine “Holzhammer-Methode” darstellen, die dann auch ungewünschte körperliche und geistige Effekte nach sich ziehen können. Derartige Techniken mögen ihre Daseinsberechtigung haben, doch eine Spontanerweckung kann einen in sehr herausfordernde Situationen bringen. Von daher werde ich Dir nur die Methoden zeigen, die Dich und Deinen Körper sanft auf diese Energie vorbereiten.

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als mit dem Fluss des Lebens und seiner eigenen Lebenskraft in liebevollem Kontakt zu sein. Gleichzeitig solltest Du Dich bewusst dafür entscheiden, diesen Weg für Dich auszuprobieren und die wundervollen Techniken näher kennenzulernen. Ich freue mich darauf, Dich auf diesem Weg zu begleiten.

Aufbau meiner Kundalini Yoga Stunden

– Ankommen: Zu Beginn meiner Yogastunde beginne ich meistens mit einer kurzen Meditation, um erst einmal auf der Yogamatte anzukommen. Oftmals kommen hier verschiedene Pranayama Übungen zum Einsatz.

– Aufwärmen: Dies können Sonnengrüße oder leichte Dehnübungen sein, um die Muskeln zu lockern. Ebenso können Schüttelübungen zum Einsatz kommen.

– Kriya / Übungsreihe: Im Kundalini Yoga gibt es einen riesigen Pool an Kriyas und Übungsreihen, die sich auf ein Hauptthema ausrichten. Dies können einzelne Körperbereiche wie z.B. Organe, Verdauung, Drüsen, die Wirbelsäule, doch auch Lebensthemen wie Ängste, Loslassen, Herz öffnen, Komfortzone verlassen und vieles mehr sein. Hier folge ich eigentlich immer meiner Intuition, was genau heute dran ist.

– Shavasana: Mindestens genauso wichtig wie die körperlichen und Energie aktivierenden Übungen ist auch die Entspannungsphase. Erst dadurch kann sich die Energie im Körper gleichmäßig verteilen und gezielt an der Stelle wirken, die zuvor in der Kriya / Übungsreihe angesprochen wurde. Manchmal leite ich Dich durch Yoga Nidra, manchmal gehen wir in die Stille, manchmal ein sanftes Mantra…je nach Bauchgefühl.

– Meditation: Nach der Entspannung wird hier der zuvor aufgebauten Energie die Information gegeben. Der Abschluss kann eine spezielle Meditation passend zur Kriya oder das Chanten eines Mantras sein, dann meistens in Kombination mit Finger- und Armübungen.

Mantren: Die Sprache der Mantren im Kundalini Yoga ist Gurmukhi. Es gibt viele wundervolle Mantren mit unterschiedlichster Ausrichtung. Alle im Kundalini Yoga eingesetzten haben jedoch eines gemeinsam: Dir zu dienen. Die Kundalini Energie ist neutral, das Mantra gibt die Information hinein.

Empfohlenes Equipment

– Yogamatte: ich persönlich benutze meistens (außer im Hochsommer) eine Schurwollmatte.

– Meditationskissen: Das Kissen sollte hoch genug sein, dass die Hüfte mindestens auf Höhe der Knie ist, oder die Hüfte leicht oberhalb davon. So oder so solltest Du bequem sitzen können.

– Decke: Bei der Tiefentspannung kann es sich sehr gut anfühlen sich zuzudecken. Dadurch wird auch verhindert, dass der Körper auskühlt. Zudem kann es dienlich sein, für einzelne Übungen eine weiche Decke unterzulegen (wenn Du z.B. eine Gummi-Matte benutzt).

– Gutes Wasser: Im Kundalini Yoga wird auch während der Stunde getrunken.

Was sonst noch wichtig sein könnte

– Wenn Du noch nie Kundalini Yoga gemacht hast, versuche möglichst neutral an die Technik heranzutreten und sie nicht mit anderen Yogastilen zu vergleichen.

– Mindestens zwei Stunden vor der Yogastunde bitte nichts essen, da ich gerne und sehr oft Übungen rund um das Nabelzentrum mache. Ein voller Magen ist hierbei nicht dienlich.

– Helle Kleidung: Ich selbst trage meistens weiß. Was Du anziehst ist Dir überlassen, doch vielleicht probierst Du mal aus, wie es sich anfühlt in heller oder dunkler Kleidung Yoga zu praktizieren. In jedem Fall bitte bequem und atmungsaktiv.

– Kopfbedeckung: Egal ob Mütze, Turban, Schal, Kopftuch idealerweise aus Baumwolle. Hauptsache der Scheitel des Kopfs kann damit bedeckt werden. Hierdurch werden Meridianpunkte (Energiebahnen) am Kopf angeregt. Ich vergleiche eine Kopfbedeckung immer gerne mit einem Staudamm, der die Energie hält und Dir gleichzeitig hilft, den Geist besser zu fokussieren.

– Vorkenntnisse sind keine erforderlich, da ich Dich Stück für Stück durch die Übungen führe. Wie weit Du in eine Übung hineingehst und ggf. Deine Komfortzone verlässt liegt ganz bei Dir. Nur Du kennst Deinen Körper auf der Erfahrungsebene und lernst zudem immer besser zu spüren, was ihm gut tut und was nicht.

Hier sei jedoch ebenfalls erwähnt, dass unser Ego / unser Verstand auch immer versucht, uns in unserer bestehenden Komfortzone zu halten. Yogi Bhajan sagte einst hierzu: “Entweder Du kontrollierst Dein Ego, oder Dein Ego kontrolliert Dich.”

Behalte gleichzeitig bitte immer im Hinterkopf: Yoga ist kein Wettbewerb!

– Wenn Du körperliche Beschwerden hast, sag es mir bitte vor Deinem Besuch, sodass ich Dir alternative Übungen anbieten kann.

– Kundalini Yoga kann zwar keinen Arztbesuch oder Therapie ersetzen, Dich jedoch auf Deinem (spirituellen) Weg zu mehr physischer und psychischer Gesundheit unterstützen.

Das sagen andere Yoginis und Yogis


 

Hier kannst Du mir und meinen Besuchern gerne Deine persönlichen Eindrücke hinterlassen:

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