Über mich


Warum bin ich Knigge-Trainer?

Als ich im zarten Alter von vierzehn Jahren mein erstes „Benimm-Buch“ geschenkt bekommen habe, ahnte ich natürlich noch nicht, wie sehr mich dieses Thema im Laufe meines Lebens noch beschäftigen würde.

Für mich war es schon immer sehr faszinierend, gesellschaftliche Normen kennenzulernen und diese auch im Umgang mit anderen Menschen zu praktizieren. Mindestens genauso wichtig war für mich jedoch auch das Fingerspitzengefühl, wann besagtes Regelwerk sogar hinderlich sein kann.

Was ich zu Beginn meines Daseins als Knigge-Trainer jedoch gänzlich missverstanden hatte, war die Tatsache, dass Knigge eben kein Verfechter von starren Etikette-Regeln war. Stattdessen war es ihm weitaus wichtiger, uns zeitlose Empfehlungen zu hinterlassen, wie wir unser Miteinander herzlicher, offener und authentischer gestalten können.

Als ich sein Buch „Über den Umgang mit Menschen“ gelesen habe, wurde mir sehr schnell deutlich, dass es gänzlich dem widerspricht, was wir oftmals leider mit seinem Namen assoziieren. Für mich war sofort klar, dass ich mich an seinem Original-Werk orientieren möchte. Seitdem ist es für mich ein großes Anliegen geworden, Bewusstsein für seine Person (und dem, was er eben nicht verkörpert) all meinen Teilnehmern weiterzugeben.

Eines meiner Lieblingszitate von Knigge lautet: „Ehre Dich selbst, wenn Du willst, dass Andere Dich ehren sollen.“

Warum praktiziere ich Yoga und Meditation?

Schon vor vielen Jahren habe ich bemerkt, dass ich einen gesunden Gegenpol zu der immer lauter und schneller werdende Außenwelt brauche. Meditation ist ein ganz wundervolles Werkzeug, um den Geist zu säubern und zu beruhigen. Besonders Vipassana-Meditation hat mir geholfen, mich selbst zu beobachten und zu reflektieren.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch bemerkt, dass ausschließlich Meditation für mich nicht mehr ausreicht, um mich in Balance zu halten. Daraufhin habe ich verschiedene Yogarichtungen ausprobiert und nach meiner ersten Kundalini Yogastunde war für mich sofort klar, dass ich meine Richtung gefunden habe.

Kundalini Yoga hilft mir, meine Körperenergie in Balance zu bringen und diese in die richtigen Bahnen zu lenken. Einer meiner Lehrer hat es mit einer Autobahn verglichen, bei der sehr viele Autos versuchen auf wenigen engen Spuren schnellstmöglich voran zu kommen. Ein Stau ist hierbei eigentlich fast unvermeidlich. Die meisten sind bei einem Stau emotional unausgeglichen, gereizt, nicht geerdet, unzufrieden. Und man kommt nicht vorwärts, man ist nicht frei. Eine Möglichkeit, um das Ganze in einen freien Fluss zu bringen, ist der Ausbau weiterer Spuren, sodass sich die Autos auf mehrere Bahnen verteilen können und der Stau aufgelöst werden kann.

Übertragen auf den Körper bedeutet dies, dass die körpereigene Energie in freien Fluss gebracht werden darf, sodass wir uns ausgeglichen, stark, geerdet und frei fühlen können. Elementar ist in diesem Zusammenhang auch, dass man fast beiläufig negative Glaubenssätze loslässt, und sich wieder mit seiner Urkraft verbindet.

Eine weitere Besonderheit meiner Yogapraxis ist Yoga Nidra – der Schlaf der Yogis. Hierbei wird der Körper in den Schlafzustand versetzt, während man jedoch noch bei vollem Bewusstsein ist. Man „surft“ sozusagen auf der Welle zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein, zwischen Wach- und Schlafzustand und hat die Möglichkeit, positive Affirmationen in das Unterbewusstsein zu säen. Bereits nach kurzer Zeit habe ich wundervolle Veränderungen in mir und meinem Leben wahrgenommen und ich durfte eine nie da gewesene innere Ruhe kennenlernen.

Yoga Nidra und Meditation wirken für mich von Innen nach Außen, Kundalini Yoga zusätzlich von Außen nach Innen. Diese Kombination ist für mich inzwischen ein unverzichtbares Werkzeug, ja sogar ein Bedürfnis geworden, um meinen Geist, meine Seele und meinen Körper in Einklang zu halten.

Die Kundalini Energie an sich ist eine so unsagbar starke Urkraft in jedem von uns, die es zu erwecken, zu stärken, zu ehren und zu entdecken gilt. Kundalini Yoga ist eine sehr kraftvolle, effektive und gleichzeitig sanfte Methode, um sich diesem Prozess der Veränderung langfristig hinzugeben.

Gleichzeitig helfen mir all diese Techniken, Altlasten loszulassen, neue Facetten von mir zu entdecken, und meinem wahren Kern mit jedem Mal ein Stückchen näher zu kommen. Um mich selbst und meine Qualifikationen stets weiterzuentwickeln ziehe ich mich regelmäßig zu mehrtägigen Retreats zurück, bei denen Selbstbeobachtung und Selbstreflexion im Vordergrund stehen.

Einige Highlights meiner bisherigen Stationen

2020-2021: Yoga Nidra Lehrer Ausbildung bei Marc Fenner.

2018-2020: Stufe 1 der Kundalini Yoga Lehrer Ausbildung bei der 3HO (Hamburg / Stuttgart / Kempten).

2018: Ausbildung als Meditationslehrer bei den “Glücksbringern”.

2008-2010: Besuch verschiedener Rhetorik- und Körpersprache Seminare bei Rolf H. Ruhleder.

2008: Meine erste tiefgehende Meditations-Erfahrung erlebte ich in einem buddhistischen Kloster bei einem 10-Tages Vipassana-Retreat nach S.N. Goenka.

2006: Meine Zertifizierung zum Knigge-Trainer erhielt ich von Rainer Wälde, dem Vorsitzenden des deutschen Knigge-Rats.

2006: Weg in die Selbständigkeit, und ich war damals mit 22 Jahren einer der jüngsten, selbständigen Trainer in Deutschland.

2005: Auszeichnung als bester Hobbykoch Würzburgs beim “freestyle cooking contest” von einer Jury der “Jungen Wilden”.

2002-2005: Ausbildung zum Restaurantfachmann im Best Western Premier Hotel Rebstock zu Würzburg. Während meiner Ausbildung wurde ich vom bayerischen Hotel- und Gaststättenverband zum Jugend-Serviermeister 2005 ausgezeichnet.

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